Meine Leidensgeschichte mit dem TAN Optimud Comfort PW

Fehlerbeschreibung bei Rücksendung des fehlerhaften TAN Optimus


Das Gerät ist praktisch blind! Ich habe alles ausprobiert: Geschwindigkeitsänderungen der Flackergrafik, Helligkeit und Kontrast des Monitors, Winkel des Gerätes zum Bildschirm usw.. Natürlich war die Größe der Grafik richtig eingestellt, aber auch geringe Variationen dieser Größe brachten nichts.
Zumeist erkennt es das Flackersignal gar nicht, manchmal aber doch wenn ich während der Übertragung die Helligkeit stark vermindere. Dann sucht es den Anfang, versucht es manchmal mehrfach, bricht dann aber stets die Datenübertragung mit "Übertragung abgebrochen" ab.
Ich bitte um Zusendung eines funktionierenden Gerätes.
Freundliche Grüße...

Das Ersatzgerät funktionierte ebenfalls nicht - auch eine Änderung des Flicker-Modus (in der neueren Beschreibung beiläufig erwähnt) half nicht!

Daher:
Retourenschein der 2ten Rücksendung:


Natürlich habe ich aus Kostengründen nicht den verlangten versicherten Versand gewählt, Adressaufkleber deshalb:


Der Kaufpreis wurde erstattet.

Nachtrag Okt. 2012
Zuvor hatte ich mir ein baugleiches Gerät von der Sparkasse besorgt. Mit der Flickergrafik der Sparkasse ging das - nachdem ich einen anderen Flickermode gewählt habe - passabel, brauchte aber manchmal mehrere Versuche, bis die Übertragung der Daten erfolgreich war.  Mit der Flickergrafik der Postbank ging aber immer noch nichts, dazu musste ich erst bei meinen kalibrierten Monitor den Kontrast  von 40% auf  80% so erhöhen, dass selbst die Umrandungen der Eingabefelder unsichtbar wurden. Es dauerte trotzdem zumeist mehrere Minuten, bis eine erfolgreiche Übertragung gelang.

Nach rund 7 Monaten und schätzungsweise 20 Überweisungen funktionierte Ende Oktober selbst dieses Verfahren nicht mehr. Als ich deshalb den Flickermode nochmals ändern wollte, sah ich zufällig den Schriftzug "Batterie fast leer" kurz aufblitzen - nicht erklärbar bei meiner geringen Nutzung!  Vergleichbare Lithium-Batterien in meinen verschiedenen Taschenrechnern musste ich noch nie wechseln und der älteste davon - ein programmierbarer von Casio -  dürfte über 30 Jahre alt sein!
Nach Öffnen des Batteriefachs zeigte sich, dass auf beiden Zellen verschmierte Fingerabdrücke waren; die Zellen waren tatsächlich leer (<1V statt 3V). Eine besser erkennbare Meldung ihres Zustands wäre hilfreich gewesen..

Nach meiner Einschätzung ist der Chiptan-Generator von Kobil bis auf weiteres der größte Scheiß des Jahrtausends.

Fortsetzung folgt, sobald auch die neuen Batterien leer sind.

Denkste, bereits beim nächsten Überweisungsversuch mit der Postbank ging trotz neuer Batterien  überhaupt nichts mehr!!!!!!!!!!!!!!  - auch Ausprobieren aller Vorschläge auf den Hilfeseiten der Postbank, die dort immer wieder bei Kundenbeschwerden wiedergekäut  werden, brachte keine Abhilfe.
Bis heute (09. Jan. 2013) ist mir keine einzige Überweisung mit der Flickergrafik der Postbank gelungen, ich benutze nun nur noch mTAN.

Mit der Sparkasse funktioniert es hingegen zumeist auf Anhieb.

Dennoch hier ein Tipp, wie es klappen könnte:
Durch Klick auf das linke oder rechte Feld der Flickergrafik lässt sich die Flickergeschwindigkeit ändern. Das linke Feld der Grafik dient der Synchronisierung. Die Flickergeschwindigkeit muss so eingestellt (i.a. verringert) werden, dass dieses Feld gleichmäßig flackert! Dieser Hinweis fehlt auf den Hilfeseiten der Postbank!
U.a. wird da allerdings auf Änderung des Flickermodus verwiesen, die vielleicht hilfreich sein könnte.

Fortsetzung Dez. 2013
 wie versprochen,  Batterien wieder leer nach nur schätzungsweise 25 Überweisungen. Die Antwort des Kobil-Kundenservice:

Sehr geehrter Herr Bösche,
 
evtl. liegt hier nur ein Displayfehler vor.
Nutzen Sie den TAN Generator vorerst einmal, solange dies möglich ist.
Sie haben 2 Jahre Garantie auf den TAN Generator, sollte er nicht mehr 
funktionieren bitten wir erneut um Information.

In meiner Anfrage hatte ich geschrieben, dass die Spannung der angeblich schwachen Zellen noch 3,025V betrug und der Innenwiderstand 208 bzw. 215mOhm.  Auch dass ich mich hierbei in der Einheit um 1000 vertan hatte (es hätte Ohm statt mOhm heißen müssen), bemerkte der unfähige Kundenservicemitarbeiter nicht - abgesehen davon, dass seine Aussage bzgl. Displayfehler Blödsinn ist. Halleluja!