Galvanische Signatur

Die Modems IP-basierter Telekommunikationsanschlüsse müssen (?) über ein spezielles Anschlusskabel (RJ45/TAE) mit der TAE verbunden werden. Dieses Anschlusskabel  (Telekom) hat graue Stecker und beinhaltet eine sogenannte "Galvanische Signatur", die die Telekom für Messungen an dem Anschlusse benötigt, um einen angeschlossenen, aber ausgeschalteten Router von einem nicht angeschlossenen unterscheiden zu können. Der Anschluss als solcher funktioniert jedoch auch ohne dieses Kabel; jedoch hat der Prüfplatz bei meinem Anschluss  hier eine Leitungsunterbrechung nach 645m (m.E. klar mehr als die Entfernung zum MSAN-Port) gemessen. Das kann so aber nicht stimmen, denn zuvor hing an dieser Leitung mein vom Amt gespeister NTBA hinter einem Splitter (letztere wird nun bei AZUR verschrottet); bei einer Leitungsunterbrechung hätte also ISDN nie  funktionieren können!

Was hat es nun mit dieser "Galvanischen Signatur" auf sich, wie sieht die Schaltung aus und wie wird sie vom Prüfplatz aus erkannt/gemessen?

Galvanische Signatur
Parallel dazu liegt noch ein Überspannungsableiter.

Die Messung vom Prüfplatz erfolgt angeblich mit einer ansteigenden Gleichspannung, wobei - nach Überschreiten der ZD-Spannung von 6,8V- der Ladestrom für den 470nF-Kondensator gemessen wird.

In obigen Versuchsaufbau benutze ich statt dessen eine sinusförmige Wechselspannung von 50Hz (Channel B). Der Spannungsverlauf am 1kOhm-Widerstand (Channel A) zeigt den Verlauf des Lade- bzw. Entladestroms des 470nF-Kondensators.