HF-Indikator

HF-Indikator, DSO, FFT

Diese kleine Schaltung eignet sich als HF-Indukator zur Prüfung, ob schnurlose Telefone, Autoschlüssel u.v.a. HF abstrahlen. Die Induktivität unterdrückt niederfrequente Anteile, z.B. die 50Hz der Netzfrequenz. Mit alten Ge-Spitzendioden ergeben sich brauchbare Ergebnisse bis in den Bereich von etlichen 100MHz.
Ohne eigenen HF-Sender sieht man eventuell die NF-Modulation eines nahen, starken Rundfunksenders.


FFT-Analyse

Es war hier die Modulation des Deutschlandfunks bei 549kHz.

Für die folgenden Messung war der Tastkopf direkt am Fußpunkt des Antennendrahts angeschlossen:

FFT, DOS

In der Funktion FFT kann man das Spektrum des Mittelwellenbands erkennen. Das stärkste Signal mit ca. -45dB ist der Deutschlandfunk bei 549kHz. Das Signal bei ca. 2280kHz konnte ich mit meinem Scanner nicht identifizieren, es scheint ziemlich breitbandig zu sein.


Aber bis zur welcher maximalen Frequenz funktioniert die FFT-Analyse?

Dazu wurde ein 20MHz-Sinus-Signal an den Eingang des Oszilloskops gelegt:

FFT-Analyse eibes 20MHz-Sinussignals mit -10db

Bei einem Signalpegel von -10db zeigt sich eine Subharmonische bei 10MHz und deren 2.Oberwelle bei 30MHz, rechts davon sieht man die 1.Oberwelle (40 MHz) der Grundfrequenz.


Nach Erhöhung des Pegel des 20MHz-Signals auf 0db sieht man viele Oberwellen:

FFT-Analyse eibes 20MHz-Sinussignals mit 0db

Sie reichen hier bis 120MHz! Da es sich um ein 60MHz-Oszilloskop mit einer Abtastrate von 500MS/s handelt, wunderte mich das; eine Messung des Frequenzgangs des Oszilloskops ergab aber:

 60MHz    -.6db
 90MHz    - 3db
120MHz    - 8db
152MHz    -11db